Die operative Entfernung des Wurmfortsatzes bei einer akuten Appendizitis und eine der häufigsten Notfalloperationen weltweit. Sie wird heute überwiegend laparoskopisch, also minimalinvasiv durch kleine Schnitte, durchgeführt. Eine unbehandelte Appendizitis kann zur Perforation (Durchbruch) des Wurmfortsatzes und einer lebensbedrohlichen Bauchfellentzündung (Peritonitis) führen. Postoperativ können Adhäsionen entstehen, die die Beweglichkeit von Darm und Beckenorganen langfristig beeinflussen. In der Osteopathie wird die Narbenregion im rechten Unterbauch regelmäßig auf faszialen Zug untersucht, da sie Auswirkungen auf die Ileozäkalklappe, den aufsteigenden Dickdarm und die rechte Hüfte haben kann.