Die eigentliche Leberarterie, die als Ast der Arteria hepatica communis sauerstoffreiches Blut aus dem großen Körperkreislauf zur Leber führt. Sie deckt etwa ein Viertel der gesamten Leberdurchblutung ab, während der weitaus größere Anteil über die Pfortader einströmt. Diese doppelte Blutversorgung ist eine anatomische Besonderheit der Leber und stellt sicher, dass das Organ trotz seiner intensiven Stoffwechselarbeit ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Störungen der arteriellen Durchblutung können die Leberfunktion empfindlich beeinträchtigen, da das Gewebe auf eine kontinuierliche Sauerstoffzufuhr angewiesen ist.