Barrett-Schleimhaut

Eine krankhafte Veränderung der Speiseröhrenschleimhaut, bei der das normale Deckgewebe durch einen darmähnlichen Zelltyp ersetzt wird. Diese Umwandlung entsteht als Reaktion auf dauerhaften Kontakt mit Magensäure bei chronischem Reflux. Die veränderte Schleimhaut verursacht selbst meist keine zusätzlichen Symptome, gilt jedoch als Vorstufe des Speiseröhrenkrebses und erfordert regelmäßige Magenspiegelungen mit Gewebeentnahme. Im Mittelpunkt der Behandlung steht die konsequente Reduktion des Refluxes durch Medikamente, Ernährung und bei Bedarf einen operativen Eingriff. In der Osteopathie werden Zwerchfell und Ösophagussphinkter als mögliche Einflussfaktoren betrachtet.