Die plötzliche Verschleppung eines Blutgerinnsels oder eines anderen Partikels über die Blutbahn, das an einer engeren Stelle ein Gefäß verstopft und den Blutfluss dahinter unterbricht. Löst sich beispielsweise ein Thrombus aus einer Beinvene, kann er über das venöse System bis in die Lunge gelangen und dort eine Lungenembolie auslösen, einen potenziell lebensbedrohlichen Notfall. Da Gerinnungsfaktoren größtenteils in der Leber gebildet werden, spielt deren Funktion für das individuelle Embolierisiko eine Rolle. Bei bekannter Neigung zu Embolien ist eine sorgfältige ärztliche Abklärung vor jeder manuellen Behandlung notwendig.