Fatigue-Syndrom
Eine tiefe, anhaltende Erschöpfung, die sich durch Ruhe nicht bessert. Diese Form der Ermüdung unterscheidet sich grundlegend von normaler Müdigkeit. Betroffene fühlen sich kraftlos, können sich schlecht konzentrieren und erleben eine deutliche Einschränkung ihrer Leistungsfähigkeit im Alltag. Fatigue tritt bei chronischen Erkrankungen, nach Infektionen, bei Autoimmunprozessen oder während und nach Krebstherapien auf. Auch hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren oder Schilddrüsenstörungen können das Syndrom auslösen. Die Erschöpfung betrifft körperliche, kognitive und emotionale Ebenen gleichermaßen.