Hysterektomie

Die operative Entfernung der Gebärmutter, die bei gutartigen Erkrankungen wie Myomen oder Endometriose, aber auch bei Gebärmutterhalskrebs oder starken Blutungen durchgeführt werden kann. Je nach Umfang des Eingriffs werden auch Eileiter und Eierstöcke entfernt. Werden die Eierstöcke mit entfernt, tritt unmittelbar eine chirurgisch bedingte Menopause ein. Postoperativ können Adhäsionen, veränderte Beckenstatik und Narbengewebe die umliegenden Strukturen wie Blase, Darm, Beckenbodenmuskulatur und Lendenwirbelsäule langfristig beeinflussen. In der Osteopathie wird nach einer Hysterektomie besonders die Verbindung zwischen Beckenboden, Sakrum (Kreuzbein) und den Faszien des kleinen Beckens untersucht, da der Wegfall der Gebärmutter als zentrales Halteorgan das gesamte Spannungsgefüge im Becken verändern kann.