Insulinresistenz

Ein Zustand, bei dem die Körperzellen vermindert auf das Hormon Insulin ansprechen, sodass Glukose schlechter aus dem Blut in die Zellen aufgenommen wird. Der Körper kompensiert dies zunächst mit einer erhöhten Insulinausschüttung, was langfristig zur Erschöpfung der Bauchspeicheldrüse und zu Typ-2-Diabetes führen kann. Insulinresistenz steht zudem in engem Zusammenhang mit der Leber, da sie die Fetteinlagerung im Lebergewebe begünstigt und Teil des Krankheitsbilds der MASLD ist. Bei Frauen mit PCOS drosselt eine bestehende Insulinresistenz zusätzlich die Produktion des Transportproteins SHBG in der Leber, was zu einem Anstieg an freiem, biologisch aktivem Testosteron führt.