Kontraindikationen

Medizinische Gegenanzeigen, die den Einsatz bestimmter Behandlungsmethoden verbieten oder einschränken. In der Osteopathie unterscheidet man absolute Kontraindikationen, bei denen eine Technik grundsätzlich nicht angewendet werden darf, von relativen, bei denen besondere Vorsicht geboten ist. Absolute Kontraindikationen für Manipulationen sind beispielsweise frische Frakturen (Knochenbrüche), akute Entzündungen, Tumorerkrankungen im Behandlungsgebiet oder schwere Osteoporose. Relative Kontraindikationen erfordern eine individuelle Abwägung von Nutzen und Risiko. Eine sorgfältige Anamnese (Krankengeschichte) vor jeder Behandlung ist unerlässlich, um Kontraindikationen zu erkennen und die Sicherheit des Patienten zu gewährleisten.