Ein minimalinvasives chirurgisches Verfahren, bei dem durch kleine Schnitte in der Bauchdecke eine Kamera und Instrumente in die Bauchhöhle eingeführt werden. Der Begriff stammt aus dem Griechischen: lapara (Weiche, Flanke) und skopein (schauen). Die Bauchhöhle wird dabei mit Gas aufgebläht, um Platz für die Instrumente zu schaffen. Die Laparoskopie wird sowohl diagnostisch als auch operativ eingesetzt, etwa bei Endometriose, Appendektomie oder Myomentfernung. Obwohl die äußeren Narben klein sind, können auch laparoskopische Eingriffe innere Adhäsionen hinterlassen, die in der osteopathischen Nachsorge gezielt behandelt werden.