Lutealphase (Gelbkörperphase)

Die zweite Hälfte des weiblichen Zyklus, die nach dem Eisprung beginnt und bis zur nächsten Menstruation dauert, in der Regel etwa 12 bis 14 Tage. In dieser Phase wandelt sich der gesprungene Follikel (Eibläschen) zum Gelbkörper (Corpus luteum) um, der Progesteron und geringe Mengen Östrogen produziert. Progesteron bereitet die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung eines befruchteten Eis vor und erhöht die Körpertemperatur leicht. Bleibt eine Befruchtung aus, bildet sich der Gelbkörper zurück, der Hormonspiegel fällt ab und die Menstruation setzt ein. Eine verkürzte oder insuffiziente (unzureichende) Lutealphase kann Zyklusbeschwerden, Schlafstörungen und Fruchtbarkeitsprobleme verursachen.