Abkürzung für Metabolic dysfunction associated steatotic liver disease, zu Deutsch stoffwechselbedingte Fettlebererkrankung, und die aktuelle Fachbezeichnung für die häufigste chronische Lebererkrankung weltweit. Der Begriff löste die frühere Bezeichnung NAFLD ab, um den engen Zusammenhang mit dem Stoffwechsel deutlicher zu benennen. MASLD wird nicht als isolierte Lebererkrankung verstanden, sondern als systemische metabolische Störung, die eng mit Insulinresistenz, Adipositas, Typ-2-Diabetes und einem erhöhten kardiovaskulären Risiko verknüpft ist. Bei Frauen steigt das Risiko nach der Menopause deutlich an, was mit dem Rückgang der schützenden Östrogenwirkung auf Fettstoffwechsel und Insulinsensitivität in Verbindung gebracht wird.