Osteopathische Dysfunktion

Eine eingeschränkte Beweglichkeit oder veränderte Gewebespannung in einem Bereich des Körpers, die die normale Funktion beeinträchtigt. Sie kann Gelenke, Muskeln, Faszien (Bindegewebshüllen), Organe oder Schädelstrukturen betreffen. Eine osteopathische Dysfunktion ist nicht zwingend schmerzhaft, beeinflusst aber die Körpermechanik, die Durchblutung, die Nervenversorgung und die Selbstregulationsfähigkeit des Körpers. Der Osteopath ertastet durch Palpation (gezieltes Betasten) Gewebeveränderungen wie erhöhten Tonus (Spannung), eingeschränkte Beweglichkeit oder asymmetrische Spannungsmuster und behandelt diese gezielt.