Manuelle osteopathische Behandlungsmethoden, die gezielt an der Beweglichkeit innerer Organe ansetzen, etwa an der Leber gegenüber Zwerchfell, Rippen und Nachbarorganen. Ziel ist es, Verklebungen im umgebenden Bindegewebe zu lösen und die natürliche Eigenbeweglichkeit eines Organs wiederherzustellen, die mit jedem Atemzug mitschwingt. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei häufig Narbengewebe nach operativen Eingriffen im Bauchraum, etwa nach einer Gallenblasenentfernung. Viszerale Techniken verstehen sich als begleitende Unterstützung und ersetzen keine ärztliche Diagnostik oder Behandlung.